Marcelo Rivera: Abbruch des Hungerstreiks

Quito | 18.11.2010. Am 11. November 2010 haben die Eltern von Marcelo Rivera, politischer Gefangener, abegurteilt zu drei Jahren Gefängnis wegen »terroristischer Aggression« und einer Geldstrafe von ca. 300.000 US$, im Krankenhaus Eugenio Espejo eine Pressekonfenrenz abgehalten. Gleichzeitig hat Marcelo seinen Hungerstreik nach über 25 Tagen auf medizinischen Rat hin abgebrochen. Sein gesundheitlicher Zustand sei bedenklich, u.a. wegen innerer Blutungen.
Die Eltern betonten nochmals, dass Marcelo ein politischer Aktivist sei und kein Terrorist. Sein Vater erklärte, es sei ein politisches Urteil und allein von der Geldstrafe könne man die ganze »Universidad Central« kaufen.
In der Bundesrepublik gibt es auf der Seite der MLPD [Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands] eine Solidaritätserklärung, ebenso wie von ihrer Jugendorganisation Rebell.
Leider ist auch der Solidaritätsbegriff in der Praxis an ideologische Korsetts gebunden…
Solidaritätserklärung in der Roten Fahne.

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